Es geht weiter…

Himmel. Erstmal den Staub hier runterpusten!

Jetzt wohnen wir schon fast zwei Jahre hier im Wald. Die Kante ist noch immer schön, mittlerweile haben wir sogar rundum einen Zaun und ein Tor, damit der Hund -welcher unsere Familie mittlerweile bereichert- nicht weglaufen kann… und Rasen haben wir auch und eine Terrasse und ich habe im Herbst die ersten Blumenzwiebeln versenkt… Es ist viel passiert und es muss noch viel passieren hier auf dem Grundstück und auch immer noch im Haus, aber dazwischen kommt dann immer mal wieder das Leben und man hat ja auch Hobbies, die gelebt werden wollen.

Die Bauphase, sie kann nun also als beendet betrachtet werden und damit schließe ich dieses Bautagebuch. Weiter geht es mit dem Leben im Wald, also HIER und das jetzt auch wieder regelmäßig.

Aber die Kante ist schön!

Einfach geht anders. Das Motto geht weiter🙂

Wir sind ja doof. Wir haben zum ersten Mal ein Haus gebaut und dementsprechend kümmern wir uns zum ersten Mal um so Dinge wie „Wie baut man eigentlich eine Auffahrt?“

Müssen wir ja eigentlich auch nicht wissen. Gibt ja Fachfirmen, die können sowas. Haben wir gedacht. (Ja, an dieser Stelle darf gelacht werden, aber wir gehen halt noch immer vom Guten in der Fachfirma aus)

So haben wir also mir dem Chef einer Fachfirma besprochen: „Hier Auffahrt. Von da nach da, 3 Meter breit, Schotter. Karo einfach“ OK, das war jetzt die ganz kurze Zusammenfassung, ein bisschen länger haben wir schon besprochen, aber das tut nichts zur eigentliche Sache dieses Beitrages.

Fachfirma 1 sacht: “ Ja klar. Machen wir, Angebot kommt.“  Angebot kam nicht, wir watetn durch den Matsch, die an der Auffahrt anliegende Nachbarin soff ab, weil wir etwas höher liegen. Ist ja nicht so, dass wir dieser Fachfirma keine Chance gegeben hätten, wir haben mehrfach angefragt ob sie vielleicht mal ein Angebot abgeben möchten, ja klar unbedingt wollten sie das. Nur getan haben sie es nicht.

OK, irgendwann werden sogar wir ungeduldig. Fachfirma 2 zur Besichtigung gebeten. Fachfirma 2 gibt auch ein Angebot ab, sacht das wird alles toll und wird beauftragt. Fachfirma kommt auch, arbeitet mir schwerem Gerät, ist irgendwann weg und sacht „Fertig“. Nein, stimmt gar nicht. Eigentlich hat die Firma gar nichts mehr gesagt, sondern war einfach irgendwann weg. Erst durch Anruf und Nachfrage, wann sie denn wohl wieder kommen, erfuhr ich, dass sie der Meinung seien, dass sei jetzt fertig.

Ähm ja. So richtig fertig waren sie unserer Meinung nach nicht. War zwar schon viel schönes bei, aber fertig hatten wir uns so vorgestellt, dass sich keine Pfützen mehr bilden und das Schotter draufliegt und so… Achja, dass mit dem Schotter hatten sie gar nicht angeboten und war somit auch nicht im Auftrag. Kann aber natürlich gegen Einwurf von Münzen noch nachgeholt werden uns so richtig endgültig verdichten sie das ein bisschen was später, ist durch den Regen noch zu nass und muss sich erst sezten. OK. Wir gingen davon aus, das angebotene Betonrecycling sei sowas wie Schotter. Isses nicht, sind wir wieder schlauer. Ja, wir sind naiv und doof und beim nächsten Haus wird alles besser.

Die anliegende Nachbarin moserte nun ein bisschen. Das Materiel unserer Auffahrt liegt in ihren Beeten rum und müsste da nicht eigentlich eine Begrenzung hin?! Stimmt. Begrenzung. Da ist nirgendwo eine Begrenzung. Wir -als doofe Bauherren- hatten überhaupt nicht auf der Pfanne, dass man so eine Auffahrt vielleicht auch begrenzen müsste, damit das aufgebrachte Material nicht langsam an den Seiten runterbröselt und die Fachfirma, die es hätte wissen und sehr einfach in einem Rutsch miterledigen können… und vielleicht auch mal darauf hinweisen müssen… nun, die hat nur gemacht was wir doofen Bauherren gewollt haben. Mitdenken kann man von einer Fachfirma schliesslich nicht erwarten. Wär ja auch noch schöner.

Aaaalso muss noch eine Begrenzung her. Und ein Zaun. Die Nachbarin zur anderen Seite mault nämlich weil die Rehe nun, nachdem wir den ursprünglichen Zaun entfernt hatten fröhlich ihre Blumen abfressen. Sie möchte bitte einen Zaun, würde sich auch daran beteiligen.

OK, wir also eine Zaunfachfirma beauftragt. Der Mann machte jetzt echtmal einen kompetenten Eindruck als er hier war. Somit bekam er direkt den Auftrag sein Angebot zu erweitern und die Begrenzung zum Nachbargrundstück und an unserem Hauseingang auch auzuführen.

In den letzten 2 Tagen wurde hier also wieder gearbeitet. Naja, also eigentlich nur gestern, denn vorgestern hat es so stark geregnet, da wurde dann irgendwann der Minibagger auf unserem Grundstück geparkt und es war niemand mehr da. Aber gestern wurde wirklich viel und lang gearbeitet. Die Begrenzung zur Nachbarin ist fertig…

… und unsere Auffahrt auch. Also fertig im Sinne von fix und fertig und hinüber. Sieht wieder aus wie nach’m Krieg. Also so ein bisschen.

Und das Tolle ist: Wenn wir jetzt Fachfirma Nr. 2 auf die Füße springen wollten, sie mögen doch bitte mal die Auffahrt endgültig verdichten, dann werden die uns -zu Recht- einen Vogel zeigen, weil auf ihrem Material liegt jetzt ausgebaggertes Material aus den Beeten der angrenzenden Nachbarin und die Spuren des Minibaggers, der bei Regen und somit weicher Auffahrt hin- und herfuhr, die wird er auch nicht auf seine Kappe nehmen wollen.

Aber die Kante. Also die Begrenzung zur Nachbarin, die ist wirklich schön geworden!😀

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Und ach. Wer sich nun fragt, wo denn der Zaun ist und wie die Begrenzung an unserem Hauseingang aussieht. Kein Zaun, keine Begrenzung Hauseingang. Also der Zaun ist noch nicht lieferbar, das wussten wir. Trotzdem gingen wir davon aus, dass die Fachfirma heute wiederkäme um die Begrenzung am Haus zu machen. Aber nö. Kommt niemand. Muss ja auch nicht und muss auch niemand mit uns sprechen. Wann man denn vielleicht oder eventuell. Kennen wir schon. Fachfirmen sprechen nicht. Die kommen und gehen einfach oder auch nicht.

Aber ach, ich kann mich da gar nicht mehr drüber ärgern. Ist mir nicht wichtig genug um mich zu ärgern. Jetzt sollen die irgendwann Zaun und Begrenzung machen, dann werden wir nochmal einen Bagger kommen lassen, der dann den Naturgarten platt macht, dann hatten wir gerade gestern eine tolle Idee wie man die Grenzbepflanzung zum Nachbargrundstück hinten gestalten könnte, dafür wird aber sicher auch nochmal schwers Gerät die Auffahrt entlangfahren und wenn das dann alles fertig und chic ist, dann werfen wir nochmal bei einer Fachfirma Münzen ein, lassen die Auffahrt nochmal gerade rütteln und Schotter auftragen und dann ist alles toll.

Also vielleicht nächstes Jahr um diese Zeit. Oder so.

To be continued…😀

Naturgarten

In letzter Zeit wurde ich immer mal gefragt, ob wir denn auch schon unseren Garten geniessen konnten diesen Sommer?!

Ähm Garten? Hier ist kein Garten, hier ist nur wildes Gewächs. Sehr wildes Gewächs🙂

Vor ein paar Wochen, da sprachen uns die Nachbarn sehr höflich an, ob wir nicht wenigstens das was da so zu ihnen rüberwuchert mall ein bisschen zurückschneiden könnten.  Hab ich gemacht. Zwei Tage lang bin ich -zum Teil auf allen vieren- an der Grundstücksgrenze lang und habe eine Schneise geschlagen. Die Blasen an den Fingern sind, genauso wie die Kratzer der wildwuchernden Brom- und Himbeeren mittlerweile geheilt und schon muss ich gucken, dass die Schneise auch eine Schneise bleibt und nicht wieder zuwuchert.

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Und auch sonst ist… naja, naturbelassen halt. Es wuchert so vor sich hin… Garten ist/war noch nicht dran.

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Aber es ist ja nicht so, dass wir gar nichts machen. Heute hat der Gatte eine Anhängerladung Gestrüpp zur Grünabfalldeponie gefahren und eine zweite ist schon gepackt. Nun mag man sich fragen, wo zum Geier die Grünabfälle herkommen, ist doch noch alles vollgewuchert… Ja, das frag ich mich auch🙂

Aber nein, ganz so ist es ja nicht. Wir haben schon ein bisschen was geschafft. Neben der Schneise zu der einen Nachbarsseite hin, habe ich gestern und heute auch die andere Nachbarsseite, und damit unsere Auffahrt vom wilden Kraut befreit und der Gatte, der hatte vorgestern mal den Drang hinterm Haus alles rauszureissen, was da so wuchert. Es fehlt also doch schon eine ganze Menge.

Und überhaupt Auffahrt. Hab ich noch gar nicht gezeigt. Ist ja auch noch nicht fertig, aber immerhin… Als wir einzogen mussten wir mit Gummistiefeln raus um trockenen Fußes zum Auto zu kommen und neben die Haustür zu fahren war gar nicht möglich, denn da standen noch Tannenstümpfe. Die Zeiten sind nun vorbei. Hübsch geht definitiv noch anders. Aber befestigt ist es schonmal, wir saufen nicht mehr ab und das ist toll!

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Nächste Woche geht es dann weiter mit einem Zaun und die Randbefestigung neben dem Haus wird in Angriff genommen und iiiiirgendwann, vermutlich nächstes Jahr geht es an das Projekt Garten und Vorgarten. Einfach geht ganz sicher anders, aber in kleinen Schritten kommt man auch vorwärts🙂

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Liebes Tagebuch (2)

Mein liebes Tagebuch,

ich habe mir überlegt, dass mir das gefallen könnte so zu bloggen. Ganz klassisch, so wie früher ins kleine Büchlein, nur andere Themen und vielleicht nicht ganz so intim, weil ich möchte dich nicht abschließen und verstecken, sondern einfach so hier rumliegen lassen in den Weiten des Internets.

Warum? Keine Ahnung. Einfach, weil ich Lust dazu habe.🙂

So, das wär geklärt. Und was erzähle ich dir nun? Von meinem Tag, auch wenn der heute recht unspektakulär war – wie so oft. Aber auch das ist ein Grund warum ich dir nun regelmäßig schreiben möchte. Ich muss mich mal ein bisschen anstupsen, wieder etwas aktiver zu werden. Die kreative Pause nach dem Umzug, OK. Aber jetzt muss ich mal gucken, dass es nicht in Lethargie abrutscht, denn außer Sport und dem was unbedingt getan werden muss, passiert hier nicht viel gerade. Das ärgert mich. … aber ich schweife ab…

Heute war Lauftag. Also morgens die Teenagerin zur Schule gefahren – ihr Fahrrad ist kaputt- und danach los. Ein Tempodauerlauf stand auf dem Plan, also über 8km eine recht hohe Geschwindigkeit halten, dazu kommen dann noch je 2km ein- und auslaufen, also mal eben 12 zackige Kilometer am frühen Morgen. War extrem anstrengend heute. Danach gab es einen leckeren Shake aus Hafermilch, Blaubeeren, Erdbeeren und Sojaproteinpulver. Das füllt die Speicher wieder auf und gibt genug Energie um es unter die Dusche zu schaffen. Danach dann noch eine dicke Scheibe Vollkornbrot mit selbstgemachter Erdbeer-Blaubeermarmelade und einen Kaffee. Lecker! Dabei wurde dann ausführlich im Laufforum erzählt und kommentiert und schwupps war schon wieder sehr viel Zeit vergangen.

Tja und sehr viel mehr ist dann leider auch nicht mehr passiert hier. Ein bisschen Wäsche, einmal durchfegen, das Bad putzen, Spülmaschine aus- und Küche aufräumen, Teenagerin abholen, ein bisschen quatschen, ein bisschen hier und da rumsurfen und das war es dann auch schon für den Vor- und Nachmittag. Ich habe nicht gebügelt, ich war nicht im „Garten“ und habe das Gestrüpp entfernt, welches zu den Nachbarn wuchert, ich habe auch nicht das Wildkraut neben der Auffahrt gestutzt und schon gar nicht habe ich weitergemacht das Haus zu streichen. Doof, das muss und wird sich ändern!

Aber gekocht habe ich. Auch Karo-einfach, aber lecker und gesund. Einfach Brokkoli in Brühe gedünstet, dann den Rest der gestrigen Zucchini-Spagetti dazu, noch etwas nachgewürzt, Sesam untergemischt… Fertig.

So mein liebes Tagebuch, nun werde ich dich verlassen. Ich muss mir jetzt mal dringend überlegen, was es an den nächsten Tagen zu essen geben soll, weil Freitags Großeinkaufstag ist.

Bis die Tage…🙂

Zucchini-Möhrenspagetti

Tahaaa, da bin ich und blogge schon wieder🙂 Muss einfach mal festhalten, was es bei uns heute leckeres gab…

Nämlich das da

Zucchini-Möhrenspagetti, mit Basilikum-/Petersilienpesto in Sojasahne, dazu Tomaten und Cashewparmesan

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So lecker! Und vegan. Wie alles was ich jetzt esse. Ich finde es einfach grandios, wie vielfältig, bunt und lecker man essen kann ohne dabei auch nur ein bisschen vom Tier nehmen. Macht echt Spaß das alles zu entdecken und ich werde jetzt einfach immer mal davon berichten, was ich so entdecke🙂

Hier erstmal das Rezept…

Beim Pesto habe ich mich an diesem Rezept orientiert, aber noch Sonnenblumenkerne und etwas Hefepaste hinzugegeben.

Für die Spagetti braucht man für 4 reichliche Portionen:
3 mittelgroße Zuchhini
2 Möhren
1 Zwiebel
100g Spagetti
ca. 6 kleine Tomaten
Sojasahne nach Bedarf (bei mir ungefähr 50ml)
Pfeffer, Salz, ein paar Blätter Basilikum

Die Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl langsam anschwitzen lassen. Spagetti aufsetzen. Zucchini und Möhren mit dem Spiralschneider zu Spagetti werden lassen, Möhren zu den Zwiebeln geben, etwas Nudelwasser dazu und ca. 5 Min. dämpfen. Dann etwas Pesto und Sojasahne dazugeben und verrühren, mit den Zucchinispagetti vermengen, Deckel drauf und Zucchini weich werden lassen. In der Zwischenzeit Tomaten in grobe Würfel schneiden, Basilikumblätter zupfen und zusammen mit den inzwischen abgegossenen Spagetti unter die Zucchini und Möhren mengen. Mit Cashewparmesan bestreut servieren.

Liebes Tagebuch :-)

Mein liebes Tagebuch,

schon viel zu lange habe ich dich ignoriert, immer wieder beiseite geschoben, nicht beachtet. Es tut mir leid, das soll und wird jetzt ein Ende haben. Ganz feste versprochen!

Mittlerweile stehe ich vor dem Luxusproblem, dass sich so vieles angesammelt hat, was ich Dir erzählen möchte – ich weiss gar nicht mehr wo anfangen und ich weiss auch noch gar nicht so richtig was ich jetzt mit dir anfangen soll. Du warst zuletzt unser Bautagebuch. Gebaut haben wir nun fertig, die Kisten sind ausgepackt, sogar einen Festnetztelefonanschluß und Internet haben wir jetzt hier im Wald. Hat zwar 3 Monate nach Einzug gedauert, aber dann weiss man sowas auch mal wieder richtig zu schätzen. Du kannst also nicht mehr nur unser Bautagebuch sein… zwar wird hier immer nochmal was gebaut, vor allem draussen … aber ehrlich, wir sind im Moment sowas von faul und träge was das betrifft, lohnt sich nicht davon zu erzählen. Doch? Nagut. Seit unserem Einzug Ende April, haben wir nun also alle Kisten ausgepackt und sind somit vollständig umgezogen. Draussen haben wir mittlerweile eine -fast fertige- Auffahrt und müssen nicht mehr in Gummistiefeln zum Auto waten. Das ist toll! Chic kommt dann später. Auch haben wir angefangen den dritten Anstrich unseres Holzhauses zu machen, aber … es dauert, weil siehe oben. Wir sind platt, wir wollen grad mal nicht, haben keine Motivation, aber das macht nichts. Wird schon wieder kommen.  Ja, das war es tatsächlich schon was es zum Thema Hausbau zu schreiben gibt.

Aber ich habe ja noch mehr Themen. Sport zum Beispiel. Sport ist gerade mein Lieblingsthema🙂 Zuletzt hatte ich dir ja von meinem spontanen Halbmarathon in Hannover erzählt. Nun, danach kam noch ein Halbmarathon in Hamburg. Der war toll, da war ich doch glatt nochmal 4 Minuten schneller, als in Hannover und vor allem musste ich dort nicht so sehr kämpfen wie in Hannover, sondern konnte bis fast zum Schluß die großartige Stimmung geniessen.  Hab mich ja auch richtig schön strukturiert vorbereitet. Habe so spassige Dinge wie Intervallläufe auf dem Sportplatz gemacht und Tempodauerläufe durch den Wald hier und natürlich die ganz langen, langsamen Läufe. Die mag ich und gleichzeitig mag ich sie nicht. So einen langen, langsamen Lauf, den mache ich am Sonntagmorgen, wenn die Familie noch schläft, vor dem Frühstück. Schön bekloppt, denn ich bin in den tiefen meines Herzens Langschläfer… aber fürs laufen stehe sogar ich früh auf und laufe dann schonmal so gegen 7 los um pünktlich zum Frühstück, gegen 10 geduscht und hungrig am Tisch sitzen zu können. Mein längster Lauf war bisher 25km lang und ich bin stolz wie Hulle drauf.  Aber das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht in Sicht. Ich habe mich nämlich -mal wieder- zum Marathon angemeldet. Aber dieses Mal ist es auch realistisch daran teilzunehmen. Am 4.5.2014 werde ich also meinen ersten, ganzen Marathon in Hamburg laufen. 42,195km – ganz schön weit und während der Verstand sehr genau weiss, dass ich das wirklich schaffen kann, so springt das Herz oft im Quadrat, wenn ich daran denke. Aber letztendlich weiss ich, dass mein Training mich dorthin bringen wird.

Naja aber laufen alleine ist ja langweilig und vor allem nicht zielführend. Darum mache ich zusätzlich noch Krafttraining im Studio. Was am Anfang reine Pflichtausübung war (das eine was man will, das andere was man dafür tun muss) macht mir jetzt, wo sich erste Erfolge zeigen richtig Spaß. So besteht also der größte Teil meiner Freizeit aus Sport. 4x wöchentich laufen und 2x wöchentlich Krafttraining und wenn mir dann noch langweilig wird, dann schwinge ich mich aufs Fahrrad und strampel noch ein bisschen. … Und das mir, die Sport immer gehasst hat🙂

Und sonst so? Ach persönlich mache ich auch gerade ein bisschen Entwicklung durch. Ich mag mich, bin zufrieden mit mir, meinem Leben, der Welt im großen und ganzen… Und das mir, die ich immer an mir gezweifelt habe🙂

So liebes Tagebuch. Das soll es für heute auch schon gewesen sein. Ich verspreche dir, dass ich Dir ab sofort wieder regelmässig (ich mag noch nicht täglich versprechen🙂 ) erzählen werde, was ich gerade so treibe, laufe, koche, backe, denke, erlebe…

Jetzt ruft mich aber der schnöde Haushalt. Die Wäsche will bearbeitet, der Staubsauger geschwungen, das Essen vorbereitet werden… Vielleicht erzähle ich dir ja morgen, was es heute zu essen gab? Das wird nämlich sehr lecker glaube ich.

Also, bis zum nächsten Mal😉